Trachtentanzgruppe:

12./13. Januar 2019 Skiweekend Braunwald

Auch dieses Jahr, fand unser traditionelles Skiweekend in Braunwald statt und wir konnten einmal mehr begeisterte Teilnehmer dafür motivieren ein Wochenende im Schnee und beim Après-Ski zu verbringen. Doch vor dem Vergnügen kommt die Arbeit. Um 9 Uhr bei der Talstation der Braunwaldbahn in Linthal angekommen, musste nicht nur die Skiausrüstung geschultert werden, auch die grossen Rucksäcke wurden gefüllt. Fondue, Brot, Milch, Konfi und Getränke wurden auf die Teilnehmer verteilt. Auch Michis Rucksack wurde nebst anderem mit 6 Kilo Brot befüllt! Nachdem alles verteilt war, ging es zur Kasse. Da es nebst den Skifahrern auch noch Teilnehmer zu Fuss gab, war das organisieren der Tickets gar nicht so einfach. Doch mit Pauls Erfahrung klappte es reibungslos und wir konnten den Weg in die Skihütte in Angriff nehmen. Nach zwei Mal umsteigen erreichten wir das Grotzenbüel auf 1559 m. Von da noch ein kleiner Fussmarsch bis zur Skihütte Mattwald und wir konnten endlich die schweren Rucksäcke bei unserer Unterkunft deponieren.

Und los ging das Vergnügen. Während die einen die Pisten unsicher machten, nahmen es andere ganz gemütlich. Ein spätes Frühstück im Restaurant und gleich noch Plätze fürs Mittagessen reservieren. Auch die Jasskarten kamen zum Einsatz, so verging die Zeit schnell.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen schnallten sich die einen schnell wieder die Bretter unter die Füsse, schliesslich musste das wunderbare Wetter genutzt werden. Die Fussgänger machten sich nochmals auf den Weg zur Hütte. Es galt den Ofen wieder mit Holz zu versorgen, wollte man es am Abend warm und gemütlich haben. Beim fleissigen Holznachlegen ging beinahe die Zeit vergessen, doch für einen kurzen Ausflug mit dem Sessellift bis hoch zum Seblengrat, hat es dann doch noch gereicht. Dort lief man dann auch den einen oder anderen Trachtengspändli über den Weg.

Nächster Treffpunkt war dann in der Plütterhütte. Ein Bier oder ein warmes Kafi, ja das hatten alle verdient. Und dann ging es in die warme Skihütte. Schlafplätze waren genügend vorhanden, in den verschiedenen Zimmern konnte man sich gut verteilen und die Schlafsäcke wurden ausgerollt.

Fleissige Helferlein fürs Znacht waren schnell gefunden und das Brot schneiden und Fondue kochen ging ruck zuck. Hungern musste niemand und auch für den Abwasch waren helfende Hände bereit.

Gemütlich wurde der Abend dann bei Spiel und Spass. Jeder konnte sich bei einer Gruppe anschliessen. Um Mitternacht durften wir dann noch ein Ständli singen und wir wurden von unserem Geburtstagskind mit Getränken und Kuchen verwöhnt. Bald danach machten sich schon die Ersten auf, um in den Schlafsack zu schlüpfen. Einige hatten aber noch Sitzleder: Sie waren gross beschäftigt mit dem leeren der Appenzeller-Flasche, Armdrücken und allgemein mit «plagieren». In den frühen Morgenstunden, nahmen auch noch die letzten 4 den Weg in die Betten in Angriff.

Für das Frühstück war dann auch schon bald wieder gesorgt, auch wenn nicht alle davon Gebrauch machten. Über Nacht hatte es einiges an Neuschnee gegeben und Hans hat sogar noch vor dem Frühstück den Zugang zur Hütte freigeschaufelt. Während die einen schon Staubsauger und Putzlappen benutzen, waren andere noch mit den letzten Minuten Schlaf beschäftigt. Um 10 Uhr waren dann aber alle bereit und die Hütte für die Übergabe vorzeigbar.

Dann ging es nochmals ab auf die Pisten. Das schöne Wetter vom Samstag war leider vorbei. Dichtes Schneetreiben erschwerte die Sicht, doch davon lässt man sich ja nicht abhalten.

Die Fussgänger sorgten wieder für genügend Sitzplätze fürs Mittagessen und da das Wetter nicht mehr so schön war, machten wir uns dann frühnachmittags auf den Heimweg. Aus Schnee wurde langsam eher Regen, je tiefer wir kamen. Auf dem Parkplatz staunten wir dann nicht schlecht. Die Autos waren mit viel Schnee bedeckt. „Wo hatte ich nochmal mein Auto abgestellt?“, das hat sich wohl der eine oder andere Autobesitzer gefragt. Wir haben unsere Autos alle gefunden und konnten uns auf nach Menzingen machen.

Vielen Dank an alle die an diesem tollen Wochenende dabei waren. Danke auch an alle fleissigen Helfer und Organisatoren. Gerne im nächsten Jahr wieder. (Ursula Weiss)

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